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Babys und Kinder im Auto - So kommen alle sicher an

Marc Ament Tipps & Tricks im Haushalt

Ob die Fahrt zum Kindergarten, ein Ausflug in den Zoo oder eine lange Urlaubsreise nach Italien - die meisten Menschen verbringen sehr viel Zeit im Auto. Zwischen 10.000 und 20.000 Kilometer legt der Großteil der Deutschen durchschnittlich zurück. Gehören Sie auch dazu? Bei so viel Zeit auf der Straße ist es wichtig, immer gut angeschnallt und sicher unterwegs zu sein, damit alle gesund und heil am Ziel ankommen. Was bei Erwachsenen vollkommen ausreicht, ist für Kinder regelrecht gefährlich: Ein herkömmlicher Dreipunktgurt bietet nicht nur zu wenig Halt, sondern kann im Ernstfall sogar noch mehr Schaden anrichten. Besonders gefährlich sind kurze Fahrten im Alltag, beispielsweise zum Einkaufen. Unterstützung durch geeignete Kindersitze, die richtigen Gurte und ein wachsames Auge der Eltern ist daher unumgänglich.

Darauf müssen Sie achten

Für den Alltag gibt es einige Dinge, die Sie unbedingt sorgfältig im Blick haben sollten, um Ihr Kind zuverlässig zu transportieren. Der sicherste Platz im Auto ist der Rücksitz hinter dem Beifahrer, da Ihr Kind dort nicht auf der Straßenseite ein- und aussteigen muss, sondern auf dem Bürgersteig. Versuchen Sie generell, Kinder möglichst auf der Seite des Bürgersteigs einsteigen zu lassen. Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass Sie den passenden Sitz für Ihr Kind haben und Ihr Sprössling auch ja nicht schief in diesem sitzt. Mehr Informationen zum richtigen Sitz finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

Das richtige Anschnallen

Der Gurt und das korrekte Anschnallen im Auto sind ein eigenes kleines Thema für sich. Zum Einen muss der Gurt immer straff sitzen und darf nicht verdreht sein, damit Ihr Kind sich nicht selbstständig während der Fahrt von ihm befreien kann. Außerdem verhindert der Gurt so zuverlässig, dass Ihr Kind bei einem Unfall aus seinem Sitz geschleudert werden kann. Im Winter sollte, soweit möglich, von den Kleinen im Auto keine dicke Kleidung getragen werden, da diese wiederum verhindert, dass der Gurt richtig fest gezogen werden kann. Ziehen Sie Ihrem Kind stattdessen eine Fleecejacke an oder greifen Sie zu einer Decke - Letzteres natürlich über dem Gurt.
Bei größeren, älteren Kindern sollten Sie gut darauf achten, wie der Gurt über ihrem Körper sitzt. Der Schultergurt sollte mittig über die Schulter verlaufen und nicht in den Hals des Kindes einschneiden. Der Beckengurt sollte so tief wie möglich über der Leiste liegen, damit er bei einem Aufprall nicht in den Bauch des Kindes drückt. Der Brustgurt darf zudem nicht unter den Armen des Kindes verlaufen - sollten Reibungen entstehen, empfehlen wir die Verwendung eines Gurtpolsters.

Der richtige Sitz

Neben dem richtigen Anschnallen ist der passende Kindersitz essentiell. Sitze für das Auto werden in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt. Je nachdem, wie alt, groß und schwer das Kind ist, durchläuft es die verschiedenen Gruppen und benötigt in seiner Kindheit sicher mehr als nur einen Kindersitz.

Gruppe 0

In diese Gruppe gehören Sitze für Babys von Geburt an bis hin zu einem Körpergewicht von 10 kg. Für Säuglinge gibt es sowohl Autowiegen als auch Babyschalen und sogenannte Reboarder.

Gruppe 0+

Sie erweitert Gruppe 0 um ein Maximalgewicht von 13 kg, enthält aber dieselbe Art von Sitzen.

Gruppe I

Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 18 kg benötigen Sitze, die dieser Gruppe zugeordnet sind. In einem Alter von 9 Monaten bis 4 Jahre gibt es für Kinder Sitze mit eigenem Hosenträger-Gurt-System, mit Fangkörpern oder mit spezieller Gurtführung.

Gruppe II

Sitze dieser Gruppe sind für ein Gewicht von 15 bis 25 kg geeignet. Ihre 4- bis 7-jährigen Kinder können zwischen verschiedenen Modellen wählen: Sitzerhöher ohne Rückenlehne, mit Rückenlehne, Sitze mit spezieller Gurtführung und Fangkörper-Systeme ohne Sitzerhöher.

Gruppe III

Der letzten Gruppe gehören Sitze an, die Kindern von 22 bis 36 kg den besten Halt bieten. Zwischen 7 und 12 Jahren können Kinder auf Sitzerhöhern mit und ohne Rückenlehne transportiert werden. Wichtig ist es hier, darauf zu achten, dass der Kopf des Kindes gut gestützt ist - entweder durch eine Rückenlehne oder eine angepasste Kopfstütze.

Die Befestigung

Neben dem richtigen Sitz spielt die richtige Befestigung eine nicht zu vernachlässigende Rolle beim sicheren Transportieren Ihres Kindes. Zwischen Isofix, Gurtsystem und verschiedenen Basen kann man leicht den Überblick verlieren - wir im Wohn-Center Spilger helfen gerne, die passende Sicherung für Sitz und Kind zu finden. Lassen Sie sich von unseren Fachleuten Ihre Möglichkeiten erklären und bei der Entscheidung unterstützen.

Sie wissen immer noch nicht, welche Gruppe oder welche Art von Sitz am besten für Ihr Kind geeignet ist? Kein Problem, lassen Sie sich doch einfach direkt bei uns in Obernburg von unseren Experten beraten! Denn ohne spezielle Kindersitze dürfen und können nur Kinder im Auto mitfahren, die älter als 12 Jahre oder größer als 150 cm sind. Der Platz auf dem Rücksitz und das richtige Anschnallen sind allerdings natürlich trotzdem Pflicht!

Wir zeigen es Ihnen

Das Wohlbefinden Ihrer Kinder ist das Wichtigste für Sie. Wir wollen Ihnen helfen, im Auto immer und überall sicher unterwegs zu sein. Deshalb zeigen wir Ihnen gerne direkt bei uns im Wohn-Center Spilger, wie Sie den richtigen Sitz für Ihre Kinder finden, ihn im Auto korrekt befestigen und die Kleinen danach richtig anschnallen. Am besten Sie bringen Ihr Kind direkt mit, sodass sie ihren potentiellen neuen Kindersitz selbst austesten können. Eltern können in unserer Happy-Baby-Abteilung im Erdgeschoss auch gleich das Befestigen des Sitzes üben. Kommen Sie vorbei und lernen Sie von unseren Experten! Damit der Spaß am Autofahren bleibt und alle sicher zuhause ankommen.

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