Einmaleins für den Essplatz
Ob groß oder klein: Bei der Gestaltung des Essplatzes sollten sie ein paar Grundregeln beherzigen, damit er seinen Zweck optimal erfüllen kann.
Form: Runde Tische sind kommunikativer, brauchen aber mehr Platz. Als Faustregel gilt: Für vier Personen sollte ein Quadratmeter eingeplant werden.
Material: Der Klassiker Holz lässt sich gut mit allen Küchendesigns kombinieren. Kratzer lassen sich leider weder bei Holz, Glas oder Kunststoff vermeiden. Doch all diese Materialien können leicht gereinigt werden. Glas und heller Kunststoff sowie weiß gestrichenes Holz sorgen in kleinen Räumen für mehr optische Weite.
Stühle: Im Esszimmer, wo lange ...... |
Stühle: Im Esszimmer, wo lange und ausgiebig geschmaust und geplaudert wird, sollten es schon gepolsterte Varianten mit Rückenlehnen sein. Am bequemsten sind Freischwinger. An einem kleinen Küchenessplatz, der hauptsächlich für den Snack zwischendurch oder den schnellen Kaffee genutzt wird, tun es auch Hocker und ungepolsterte Stühle. Bedenken Sie auch, dass gerade in der Küche schnell Spritzer auf den Stühlen landen, die sich bedeutend leichter von Kunststoff oder Holz wieder abwischen lassen als von Textil oder Leder. Quelle: Mein Zuhause 1/2013 |
Lang lebe das Leder!
Schon „Ötzi“ wusste das Leder zu schätzen. Die 1991 in Südtirol gefundene, 5.300 Jahre alte Gletschermumie trug Schuhe aus dem strapazierfähigen Naturmaterial. Funde und Wandmalereien aus noch früheren Jahren beweisen: Leder ist eines der ersten vom Menschen hergestellten Materialien. Verwunderlich ist das nicht, weist es doch viele gute Eigenschaften auf. Durch das Gerben hat es eine lange Lebensdauer, es ist robust, elastisch, abriebfest und pflegeleicht.
Jedes Sofa ein Unikat |
|
|---|
Leder fühlt sich einfach schön an. Beim ersten ...... |
Leder fühlt sich einfach schön an. Beim ersten Hautkontakt ist es oft noch kühl, weil sich zwischen den Fasern Luft einlagert. Je hochwertiger aber das Material ist, desto schneller erwärmt es sich auf Körpertemperatur. Dann sitzt es sich besonders bequem und gemütlich. Bleibt es bei Berührung lange kalt, lässt das auf eine zu dicke Farbschicht schließen – oder es handelt sich um Kunstleder.
Speckige Stellen können Sie mit einer speziellen Gummibürste vorsichtig wieder aufrichten. Reinigungshinweise und Pflegetipps bekommen Sie auch direkt beim Fachhandel. Wenn Sie diese beachten, können Sie sich lange an dem edlen Möbelstück erfreuen und miterleben, wie Ihr Unikat mit den Jahren reift. Quelle: Mein Zuhause 1/2013 |
Kleiner Tisch-Knigge
Auch als Gast sollte man sich an einem festlich gedeckten Tisch richtig benehmen.
Das sind die wichtigsten Regeln:
Verrücken Sie Ihr Geschirr nicht – der Gastgeber hat sich mit dem Eindecken Mühe gegeben. | |
|---|---|
Beginnen Sie nie als Erster zu essen oder den Wein zu kosten – der Gastgeber gibt dazu den „Startschuss“. Ausnahme ist das Wasser: Sobald Sie eingeschenkt bekommen, dürfen Sie auch trinken. | |
Auch ein Buffet wird vom Gastgeber eröffnet. Vorher zu stibitzen ist absolut tabu. | |
Mischen Sie beim Buffet keine unterschiedlichen Gänge auf dem Teller. | |
Wenn Sie mit einem Gang fertig sind, legen Sie das Besteck parallel mit den Griffen nach unten rechts auf den Teller. | |
Wenn Sie einen Nachschlag möchten, kreuzen Sie das Besteck auf dem Teller. | |
Unbenutztes Besteck wieder auf die Tischdecke legen und es nicht am Teller abstützen. | |
Suppen-, Kaffee- oder Dessertlöffel werden nach dem Essen immer auf die Untertasse gelegt. Sie bleiben nicht in der Schale oder Tasse liegen. | |
Greifen Sie nicht weit über den Tisch. Lassen Sie sich die Dinge, die Sie brauchen, anreichen. | |
Servietten gehören halb gefaltet auf den Schoß. Nach dem Essen bitte nicht zerknüllt auf den Teller legen, sondern lose gefaltet links neben den Teller. | |
Ein Weinglas wird möglichst weit unten am Stiel gefasst. Wenn Sie den Kelch selbst in die Hand nehmen, outen Sie sich als Banause: Das erwärmt den Wein. | |
Tupfen Sie sich vor dem Trinken den Mund ab, damit keine Speisereste am Glas bleiben. |
Quelle: Mein Zuhause 1/2013
Vorhang auf!
Fensterkleider erfüllen nicht nur ästhetische Aufgaben. Ein guter Sonnenschutz und variable Verdunklungsmöglichkeiten sind wichtig für das Wohlbefinden, garantieren guten Schlaf und sparen Energie.
Wir haben es geschafft: Die dunkelsten Tage liegen hinter uns! Jetzt, wo die Sonne immer länger und mit wachsender Kraft scheint, ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Fenster zu machen. Denn wenn sich die Natur vor der Haustür langsam wieder entfaltet, sehen frische Farbtupfer auch in den eigenen vier Wänden spitze aus. Noch dazu schützen Vorhang, Rollo und Co. tagsüber vor zu starkem Lichteinfall und sorgen nachts für einen ungestörten Schlaf – und dafür, dass die Wohnung in den noch frischen Nächten nicht zu sehr auskühlt.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, Fenster zu gestalten. Von klassischen Vorhängen über Jalousien bis zu modernen Schieberollos, von einfarbig bis bunt gemustert – für jeden Geschmack und Einrichtungsstil findet sich der passende Sicht- und Sonnenschutz. Machen Sie sich am besten vor dem Kauf Gedanken darüber, wie Sie Ihre Fenster dekorieren möchten und welche Ansprüche Sie haben: Möchten Sie sich nur vor neugierigen Blicken oder auch vor Sonneneinfall schützen? Wie dunkel muss der Raum nachts werden, und welches Material bevorzugen Sie? Aus Baumwolle, Nylon, Papier, Polyester oder sogar Bambus sind zum Beispiel Rollos gefertigt. Sie sind sehr variabel und leicht zu bedienen. Wie der Name schon sagt: Mit wenigen Handgriffen – Springrollos sogar nur mit einem – können sie aus- oder eingerollt werden. Rollos gibt es in zahlreichen Farben und auch in verschiedenen Längen und Breiten. So passen sie nicht nur perfekt ins Fenster, sondern auch zur übrigen Einrichtung.
Gemütliche Atmosphäre ...... |
Gemütliche Atmosphäre Quelle: Mein Zuhause 1/2013 |
Kleine Kuschelzonen
Toben, spielen, lernen: Das alles ist für Kinder wichtig. Doch sie brauchen auch mal Ruhe. Gut, wenn das Kinderzimmer so eingerichtet ist, dass die Kleinen gemütliche Pausen einlegen können.
Wenn Tom am frühen Nachmittag aus dem Kindergarten nach Hause kommt, ist er ziemlich schwer zufriedenzustellen. Kein Spiel, das seine Mutter ihm anbietet, scheint den quengeligen Fünfjährigen zu begeistern. Er sitzt entweder schlapp am Tisch, legt den Kopf auf die Tischplatte, oder er wälzt sich gleich auf dem kalten Holzfußboden herum und will sich erst gar nicht für seinen Kakao hinsetzen. Schnell wird der Mutter klar: Tom braucht einfach eine Pause. Ein kleines Kindersofa wird angeschafft, dazu eine kuschelige Decke in Toms Lieblingsfarben. Dort legt er sich nach dem Kindergarten erst einmal in Ruhe hin und hört eine CD.
Zeit zum Abschalten ..... |
Kinderzimmer? Wer hat das schon? Dabei ist das gar keine schlechte Idee. Schließlich entspannen wir uns auch nicht am Küchentisch oder legen uns direkt ins Bett, wenn eine Pause ansteht. Klar ist also: Es muss über den Schreib- oder Basteltisch hinaus Möglichkeiten zum gemütlichen Sitzen oder Liegen geben. Es muss aber nicht das Sofa sein. Für eine Kuscheloase im trubeligen Kinderalltag gibt es viele Möglichkeiten. Eine mit Kissen bestückte Matratze, eine Hängematte oder ein flauschiger Teppich mit isolierenden Matten darunter können ebenso schnell zum Lieblingsplatz werden. Hier kann man Musik und Geschichten hören, Bücher anschauen und tagträumen. Besonders beliebt – auch bei älteren Kindern – sind Sitzsäcke, die man je nach Bedarf in die richtige Form bringen kann.
Steht ein Hochbett im Kinderzimmer, ist der Platz darunter der ideale Ort für die Kuschelecke, weil er sich wunderbar mit Vorhängen abschotten lässt. Ruhige Farben sind bei Kissen und Decken die erste Wahl. Wenn Sie kreativ werden wollen, können Sie auch mit einer anderen Wandfarbe die Ruhezone optisch vom Rest des Kinderzimmers abtrennen. Vielleicht eine blaue Wand mit ein paar Sternen und einer Rakete? Oder lieber ein hellgrüner Hintergrund mit ein paar zarten Blumen? Schöne Motive regen die Fantasie der Kinder an und helfen, die Gedanken einfach mal schweifen zu lassen. Poster der Lieblingsfiguren Ihrer Kleinen eignen sich daher auch besonders gut als Dekoration in der Kuschelecke.
Quelle: Mein Zuhause 1/2013 |













