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Spilger erleben

Einmaleins für den Essplatz

Veröffentlicht am 05.04.2013 um 
09:01 Uhr

      

Ob groß oder klein: Bei der Gestaltung des Essplatzes sollten sie ein paar Grundregeln beherzigen, damit er seinen Zweck optimal erfüllen kann.

  
Form: Runde Tische sind kommunikativer, brauchen aber mehr Platz. Als Faustregel gilt: Für vier Personen sollte ein Quadratmeter eingeplant werden.

  
Material: Der Klassiker Holz lässt sich gut mit allen Küchendesigns kombinieren. Kratzer lassen sich leider weder bei Holz, Glas oder Kunststoff vermeiden. Doch all diese Materialien können leicht gereinigt werden. Glas und heller Kunststoff sowie weiß gestrichenes Holz sorgen in kleinen Räumen für mehr optische Weite.

Stühle: Im Esszimmer, wo lange ......

Stühle: Im Esszimmer, wo lange und ausgiebig geschmaust und geplaudert wird, sollten es schon gepolsterte Varianten mit Rückenlehnen sein. Am bequemsten sind Freischwinger. An einem kleinen Küchenessplatz, der hauptsächlich für den Snack zwischendurch oder den schnellen Kaffee genutzt wird, tun es auch Hocker und ungepolsterte Stühle. Bedenken Sie auch, dass gerade in der Küche schnell Spritzer auf den Stühlen landen, die sich bedeutend leichter von Kunststoff oder Holz wieder abwischen lassen als von Textil oder Leder.

 
Licht: Man will sehen, was auf dem Teller liegt. Eine zusätzliche Lichtquelle am Esstisch ist nicht nur praktisch, sondern auch gemütlich. Idealerweise verteilt sich das Licht auf den gesamten Tisch. Damit die Leuchte beim Essen nicht blendet, sollte sie nicht mehr als etwa 60 Zentimeter von der Tischfläche entfernt sein. Sie darf aber auch nicht so tief hängen, dass sie den Blickkontakt am Tisch vermeidet. Höhenverstellbare Pendelleuchten sind daher ideal.
 

Quelle: Mein Zuhause 1/2013

 

Lang lebe das Leder!

Veröffentlicht am 02.04.2013 um 
10:24 Uhr

    

Schon „Ötzi“ wusste das Leder zu schätzen. Die 1991 in Südtirol gefundene, 5.300 Jahre alte Gletschermumie trug Schuhe aus dem strapazierfähigen Naturmaterial. Funde und Wandmalereien aus noch früheren Jahren beweisen: Leder ist eines der ersten vom Menschen hergestellten Materialien. Verwunderlich ist das nicht, weist es doch viele gute Eigenschaften auf. Durch das Gerben hat es eine lange Lebensdauer, es ist robust, elastisch, abriebfest und pflegeleicht.

   

Jedes Sofa ein Unikat
Was früher hauptsächlich Schutz vor Wetter und Kälte bot, steht heute vor allem für Luxus und Exklusivität. Der Anziehungskraft eines Ledersofas kann kaum jemand widerstehen: Unweigerlich lassen wir unsere Hand darüberfahren, um die weiche, glatte oder samtige Oberfläche zu spüren. Natürliche Unebenheiten wie Falten und Narben machen jedes Ledersofa zum Unikat – denn schließlich erzählt jede Tierhaut eine andere Geschichte. Im Laufe der Jahre „reift“ das Möbelstück weiter: Nach und nach überzieht eine feine Patina aus dünnen Falten und Runzeln die Oberfläche und gibt dem Sofa damit einen besonderen Reiz.

wie pflege ich mein Ledersofa Ledergarnitur

Leder fühlt sich einfach schön an. Beim ersten ......

Leder fühlt sich einfach schön an. Beim ersten Hautkontakt ist es oft noch kühl, weil sich zwischen den Fasern Luft einlagert. Je hochwertiger aber das Material ist, desto schneller erwärmt es sich auf Körpertemperatur. Dann sitzt es sich besonders bequem und gemütlich. Bleibt es bei Berührung lange kalt, lässt das auf eine zu dicke Farbschicht schließen – oder es handelt sich um Kunstleder.
Leder kann beliebig eingefärbt werden. Neben den Klassikern, schwarzen oder weißen Ledersofas, sind inzwischen auch Braun- und Cognactöne im Trend. Farblich abgesetzte Nähte sind ein echter Hingucker und passen harmonisch ins Gesamtbild. Bei der Produktion muss jeder Stich sitzen, damit die Naht nicht krumm und schief wird. Wer es lieber peppig mag, muss auf Farbe nicht verzichten: Ledersofas gibt es natürlich auch in knalligen Tönen.

  

wie pflege ich meinen Ledersessel

Unterschiedliche Eigenschaften
Die robusten Sitzgelegenheiten sind bei den Deutschen beliebt. Das am häufigsten verwendete Leder stammt vom Rind,aber auch die Haut von Ziegen, Schafen oder Pferden wird weiterverarbeitet. Eine Dreisitzer-Ledercouch besteht aus etwa drei bis vier Häuten. Durch verschiedene Gerb-, Herstellungs- und Färbeverfahren entstehen Lederarten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Sehr robust ist beispielsweise das am häufigsten verarbeitete oberflächengefärbte Glattleder. Eine nachträglich aufgebrachte Pigmentschicht imprägniert und schützt vor Schmutz, Feuchtigkeit und Fett – was diese Lederart besonders für Familien oder Haustierbesitzer interessant macht.


Im Unterschied dazu ist das sogenannte Anilinleder ein offenporiges Glattleder. Hier ist jede Pore sichtbar, weshalb nur Häute ohne Narben und Risse verarbeitet werden. Anilinleder sieht nicht nur schön aus, sondern fühlt sich auch sehr weich und warm an. Da die Poren nicht versiegelt sind, können jedoch Feuchtigkeit und Körperfett leichter eindringen und dunkle Flecken hinterlassen. Sofas aus solch einem Leder sind außerdem sehr lichtempfindlich und können ausbleichen, wenn sie im Sonnenlicht stehen.
Etwas unempfindlicher hingegen sind Semianilinleder, die eine dünne Farb- und Schutzschicht aufweisen.
Bei Rauleder, zum Beispiel Nubuk, Velours oder Wildleder, wird die obere Schicht abgeschliffen. Nubukleder fühlt sich dadurch samtig weich und warm an, Velours deutlich rauer. Mit der Zeit kann Rauleder leider speckig werden und ausbleichen.

  

Reinigung und Pflege
Damit Sie lange etwas von Ihrem Ledersofa haben, sollten Sie es richtig pflegen. Dazu gehört auch, es gleich am richtigen Ort aufzustellen. Da das Leder reißt, wenn es zu trocken wird, darf es nicht neben der Heizung oder dem Kamin stehen. Pralle Sonne tut dem edlen Stück ebenfalls nicht gut, denn sie kann die Oberfläche ausbleichen.Glattleder sollten Sie jede Woche mit einem weichen Baumwolltuch entstauben oder mit einem leicht feuchten Lappen reinigen, damit sich der Staub nicht in den Poren festsetzt. Ein paar Tropfen Pflegemilch ab und zu halten die Oberfläche schön glatt und weich. Verwenden Sie niemals lösemittelhaltige Fleckenentferner! Rauleder sollten Sie regelmäßig imprägnieren, am besten mit Produkten, die gleichzeitig auch für UV-Schutz sorgen. Verschüttete Flüssigkeiten dürfen Sie niemals wegreiben, sondern Sie sollten sie besser sofort mit einem saugfähigen Tuch aufnehmen.

wie pflege ich meine ledergarnitur

Speckige Stellen können Sie mit einer speziellen Gummibürste vorsichtig wieder aufrichten. Reinigungshinweise und Pflegetipps bekommen Sie auch direkt beim Fachhandel. Wenn Sie diese beachten, können Sie sich lange an dem edlen Möbelstück erfreuen und miterleben, wie Ihr Unikat mit den Jahren reift.

 
Wie Leder entsteht
Erst das Gerben macht aus der verderblichen Tierhaut das haltbare Produkt Leder. Dabei dringen bestimmte Substanzen, Gerbstoffe genannt, in die Poren ein und setzen sich dort fest. Gerbstoffe können zum Beispiel pflanzlich, mineralisch, fettig oder synthetisch sein. Der derzeit am häufigsten verwendete Gerbstoff ist das Mineral Chrom. Jeder Gerbstoff hat andere Auswirkungen auf das Leder, deshalb werden die Verfahren teilweise miteinander kombiniert.

 

Quelle: Mein Zuhause 1/2013


Weitere Infos zu den Themen: ledergarnituren, Spilger erleben

Kleiner Tisch-Knigge

Veröffentlicht am 29.03.2013 um 
08:21 Uhr

        

Auch als Gast sollte man sich an einem festlich gedeckten Tisch richtig benehmen.

Das sind die wichtigsten Regeln:

   

Verrücken Sie Ihr Geschirr nicht – der Gastgeber hat sich mit dem Eindecken Mühe gegeben.

Beginnen Sie nie als Erster zu essen oder den Wein zu kosten – der Gastgeber gibt dazu den „Startschuss“. Ausnahme ist das Wasser: Sobald Sie eingeschenkt bekommen, dürfen Sie auch trinken.

Auch ein Buffet wird vom Gastgeber eröffnet. Vorher zu stibitzen ist absolut tabu.

Mischen Sie beim Buffet keine unterschiedlichen Gänge auf dem Teller.

Wenn Sie mit einem Gang fertig sind, legen Sie das Besteck parallel mit den Griffen nach unten rechts auf den Teller.

Wenn Sie einen Nachschlag möchten, kreuzen Sie das Besteck auf dem Teller.

Unbenutztes Besteck wieder auf die Tischdecke legen und es nicht am Teller abstützen.

Suppen-, Kaffee- oder Dessertlöffel werden nach dem Essen immer auf die Untertasse gelegt. Sie bleiben nicht in der Schale oder Tasse liegen.

Greifen Sie nicht weit über den Tisch. Lassen Sie sich die Dinge, die Sie brauchen, anreichen.

Servietten gehören halb gefaltet auf den Schoß. Nach dem Essen bitte nicht zerknüllt auf den Teller legen, sondern lose gefaltet links neben den Teller.

Ein Weinglas wird möglichst weit unten am Stiel gefasst. Wenn Sie den Kelch selbst in die Hand nehmen, outen Sie sich als Banause: Das erwärmt den Wein.

Tupfen Sie sich vor dem Trinken den Mund ab, damit keine Speisereste am Glas bleiben.

      

Quelle: Mein Zuhause 1/2013

Vorhang auf!

Veröffentlicht am 18.03.2013 um 
09:36 Uhr

      

Fensterkleider erfüllen nicht nur ästhetische Aufgaben. Ein guter Sonnenschutz und variable Verdunklungsmöglichkeiten sind wichtig für das Wohlbefinden, garantieren guten Schlaf und sparen Energie.

    
Wir haben es geschafft: Die dunkelsten Tage liegen hinter uns! Jetzt, wo die Sonne immer länger und mit wachsender Kraft scheint, ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Fenster zu machen. Denn wenn sich die Natur vor der Haustür langsam wieder entfaltet, sehen frische Farbtupfer auch in den eigenen vier Wänden spitze aus. Noch dazu schützen Vorhang, Rollo und Co. tagsüber vor zu starkem Lichteinfall und sorgen nachts für einen ungestörten Schlaf – und dafür, dass die Wohnung in den noch frischen Nächten nicht zu sehr auskühlt.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Fenster zu gestalten. Von klassischen Vorhängen über Jalousien bis zu modernen Schieberollos, von einfarbig bis bunt gemustert – für jeden Geschmack und Einrichtungsstil findet sich der passende Sicht- und Sonnenschutz. Machen Sie sich am besten vor dem Kauf Gedanken darüber, wie Sie Ihre Fenster dekorieren möchten und welche Ansprüche Sie haben: Möchten Sie sich nur vor neugierigen Blicken oder auch vor Sonneneinfall schützen? Wie dunkel muss der Raum nachts werden, und welches Material bevorzugen Sie? Aus Baumwolle, Nylon, Papier, Polyester oder sogar Bambus sind zum Beispiel Rollos gefertigt. Sie sind sehr variabel und leicht zu bedienen. Wie der Name schon sagt: Mit wenigen Handgriffen – Springrollos sogar nur mit einem – können sie aus- oder eingerollt werden. Rollos gibt es in zahlreichen Farben und auch in verschiedenen Längen und Breiten. So passen sie nicht nur perfekt ins Fenster, sondern auch zur übrigen Einrichtung.   

   

Gemütliche Atmosphäre ......

Gemütliche Atmosphäre
Stoffrollos sind oft UV-beständig. Je nach Dicke dämmen sie sogar Geräusche. Halbtransparente Variationen schützen vor direkter Sonneneinstrahlung, lassen aber ausreichend Helligkeit ins Innere. Farbiger Stoff erzeugt dann eine richtig gemütliche Atmosphäre. Eine Thermobeschichtung verhindert, dass sich die Räume im Sommer aufheizen oder im Winter auskühlen. Das spart Energie. Die silberne Beschichtung sorgt auch dafür, dass kein Licht durch den Stoff ins Zimmer dringt. Wer es nachts ganz dunkel haben möchte, kann darüber hinaus auf seitliche Schienen setzen. Flexiblen Sonnenschutz bieten Faltrollos, die sogenannten Plissees. Der dünne Stoff wird wie eine Ziehharmonika auseinander- und zusammengezogen. Oft sind Faltrollos an der oberen Kante nicht fixiert, sodass bei Bedarf nur die untere Hälfte des Fensters beschattet werden kann. Das ist zum Beispiel am Schreibtisch sinnvoll, wenn die Sonne störend auf den Bildschirm scheint. Besonders praktisch ist es, zwei Stoffe – beispielsweise einen transparenten und einen abdunkelnden – miteinander zu kombinieren. Sie können dann individuell entscheiden, wie viel Licht Sie ins Zimmer lassen. Noch raffinierter sind Wabenplissees. Deren Struktur sorgt für ein Luftpolster vor der Fensterscheibe und damit im Winter für wohltemperierte Räume bei niedrigen Heizkosten. Den Lichteinfall steuern Sie auch mit Jalousien leicht und individuell, denn die horizontalen Lamellen lassen je nach Neigung mehr oder weniger Sonnenlicht herein und zaubern so immer neue Effekte ins Zimmer. Jalousien gibt es zum Beispiel aus Holz, Kunststoff oder Aluminium – und natürlich in vielen verschiedenen Farben, Breiten und Längen. Mit der richtigen Farbe sind sie geschlossen ein echter Hingucker.

 
Aufhängen mit einem „Klick“
Vorhänge rahmen das Fenster geradezu ein und lassen das Zimmer wohnlicher wirken. Ob schwerer, dichter Samt oder leichtes Leinen – Hauptsache, Sie fühlen sich wohl. Kleine Räume wirken jedoch kleiner, wenn die Vorhänge aus dunklem Stoff bestehen. Helle Farbtöne hingegen bringen auch in dunkle Zimmer etwas Licht und Freundlichkeit. Die Zeiten, in denen Vorhänge noch mühsam aufgefädelt werden mussten, sind zum Glück längst vorbei. Heute gibt es zum Beispiel sogenannte Klick-Gleiter, die sich ganz leicht in eine Metallschiene stecken lassen. Vorhangschienen gibt es auch mit mehreren Innenläufen, sodass verschiedene Vorhänge miteinander kombiniert werden können. Tagsüber sorgt beispielsweise ein dünnes, transparentes Gewebe für den nötigen Sichtschutz, ohne das Licht auszusperren. Nachts ziehen Sie dichtere Stoffbahnen vor und sperren die Außenwelt aus. Denn Vorhänge aus dichtem Gewebe sind nicht nur licht-, sondern auch geräuschdämmend – also ideal für einen gesunden, ungestörten Schlaf.
Eine moderne Alternative zu bodenlangen Vorhängen sind leichte Schiebegardinen, auch Paneele genannt, aus dünnem Stoff oder Papier. Wie die klassischen Vorhänge können auch sie ganz nach Lust und Laune kombiniert werden: dünne mit breiten Schiebegardinen, weiße mit farbigen, transparente mit blickdichten. So ergibt sich im Frühjahr ein immer neues Farbspiel in Ihren Räumen – und wenn Sie draußen die Natur genießen, sehen die Fenster auch von außen hübsch aus.

      

Quelle: Mein Zuhause 1/2013

  

 


Weitere Infos zu den Themen: heimtextilien, gardinen & sonnenschutz

Kleine Kuschelzonen

Veröffentlicht am 14.03.2013 um 
13:49 Uhr

      

Toben, spielen, lernen: Das alles ist für Kinder wichtig. Doch sie brauchen auch mal Ruhe. Gut, wenn das Kinderzimmer so eingerichtet ist, dass die Kleinen gemütliche Pausen einlegen können.

   

Wenn Tom am frühen Nachmittag aus dem Kindergarten nach Hause kommt, ist er ziemlich schwer zufriedenzustellen. Kein Spiel, das seine Mutter ihm anbietet, scheint den quengeligen Fünfjährigen zu begeistern. Er sitzt entweder schlapp am Tisch, legt den Kopf auf die Tischplatte, oder er wälzt sich gleich auf dem kalten Holzfußboden herum und will sich erst gar nicht für seinen Kakao hinsetzen. Schnell wird der Mutter klar: Tom braucht einfach eine Pause. Ein kleines Kindersofa wird angeschafft, dazu eine kuschelige Decke in Toms Lieblingsfarben. Dort legt er sich nach dem Kindergarten erst einmal in Ruhe hin und hört eine CD.

  

Zeit zum Abschalten .....

Zeit zum Abschalten
Auch wenn uns Erwachsenen der Alltag des Nachwuchses wie ein Kinderspiel vorkommt: Nicht nur die Schule,  sondern auch schon der Kindergarten sind für die Kleinen anstrengend. Spielen, toben, klettern und basteln sind wichtig – doch sie fordern stete Konzentration und in unterschiedlicher Form motorischen Einsatz. Dazwischen müssen sich Kinder auch ausruhen können, und zwar in gemütlicher, ruhiger Atmosphäre. Aber ein Sofa im .

Sitzsack fürs Kinderzimmer im Raum Aschaffenburg

Kinderzimmer? Wer hat das schon? Dabei ist das gar keine schlechte Idee. Schließlich entspannen wir uns auch nicht am Küchentisch oder legen uns direkt ins Bett, wenn eine Pause ansteht. Klar ist also: Es muss über den Schreib- oder Basteltisch hinaus Möglichkeiten zum gemütlichen Sitzen oder Liegen geben. Es muss aber nicht das Sofa sein. Für eine Kuscheloase im trubeligen Kinderalltag gibt es viele Möglichkeiten. Eine mit Kissen bestückte Matratze, eine Hängematte oder ein flauschiger Teppich mit isolierenden Matten darunter können ebenso schnell zum Lieblingsplatz werden. Hier kann man Musik und Geschichten hören, Bücher anschauen und tagträumen. Besonders beliebt – auch bei älteren Kindern – sind Sitzsäcke, die man je nach Bedarf in die richtige Form bringen kann.

  

Gestaltungstipps oder Einrichtungstipps fürs Kinderzimmer

Kindgerecht gestalten
Ablageflächen – zum Beispiel ein kleines Regal an der Seite – schaffen Platz für die liebsten  Kuschelutensilien und Bücher und dienen dazu, einen Teller Kekse oder ein Getränk sicher abstellen zu können. Der CD-Spieler und eine Leuchte zum Lesen und Bücheranschauen sollte in Reichweite sein.Zum Mobiliar gehört dann natürlich noch die kindgerechte, ansprechende Gestaltung, die Sie am besten mit dem Nachwuchs besprechen. Schön sind beispielsweise Baldachine oder Netze, die die Ruhezone auch von oben oder sogar rundherum begrenzen.

Steht ein Hochbett im Kinderzimmer, ist der Platz darunter der ideale Ort für die Kuschelecke, weil er sich wunderbar mit Vorhängen abschotten lässt. Ruhige Farben sind bei Kissen und Decken die erste Wahl. Wenn Sie kreativ werden wollen, können Sie auch mit einer anderen Wandfarbe die Ruhezone optisch vom Rest des Kinderzimmers abtrennen. Vielleicht eine blaue Wand mit ein paar Sternen und einer Rakete? Oder lieber ein hellgrüner Hintergrund mit ein paar zarten Blumen? Schöne Motive regen die Fantasie der Kinder an und helfen, die Gedanken einfach mal schweifen zu lassen. Poster der Lieblingsfiguren Ihrer Kleinen eignen sich daher auch besonders gut als Dekoration in der Kuschelecke.

   

Lass mich mal in Ruhe!
Toll eingerichtet und liebevoll gestaltet, kann die neue Ruhezone Kindern einen wichtigen Rückzugsort bieten, um im anstrengenden Alltag wieder Kraft für neue Abenteuer zu schöpfen. Aber wichtigste Voraussetzung dafür ist auch die richtige Einstellung der Eltern. Der Satz „Lass mich mal in Ruhe“, den unsere Kinder sicher häufig von uns zu hören bekommen, steht auch den Kleinsten zu. Akzeptieren Sie es also, dass der Nachwuchs vielleicht gerade zu müde ist zum Spielen, auch wenn Sie gerade Zeit hätten. Drängen Sie Ihr Kind nicht, wenn es nach Kindergarten oder Schule erst einmal nichts erzählen und auch gar nicht am Küchentisch essen oder trinken will. Oft ist gerade die erste halbe Stunde zu Hause ganz wichtig, um zur Ruhe zu kommen. Finden Sie auch nichts Ungewöhnliches daran, wenn Ihr Kind dann einfach nicht gesehen werden will und sich deshalb unters Hochbett, hinter einem Vorhang oder unter einer Decke zurückzieht. Wenn Ihr Kind wieder Energie getankt hat, kommt es ganz sicher wieder von allein aus dem Kinderzimmer zurück und sucht den Kontakt.

bunte Hocker fürs Kinderzimmer in verschiedenen Farben im Raum Aschaffenburg

 
Für Tom und seine Mutter hat die neue Kuschelecke nur Vorteile gebracht. Tom nutzt einen Moment, in dem er
sonst nichts mit sich anzufangen wusste, um Kraft zu tanken. Seine Mutter kann in der Zeit in der Küche einiges erledigen oder selbst in Ruhe die Zeitung lesen, anstatt ständig ihren Sohn zu ermahnen, sich anständig hinzusetzen oder doch endlich etwas „Sinnvolles“ zu spielen. Danach starten beide mit guter Laune
und voller Energie zusammen in den Nachmittag.

    

Quelle: Mein Zuhause 1/2013